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Bulli fürs 21. Jahrhundert: VW Budd-e

07 Jan 475
Konzept Microbus VW Budd-e

Da winkt Volkswagen aber deutlich mit dem Marketing-Zaunpfahl: “Budd-e” soll der “Microbus” der Zukunft heißen, ein deutlicher Verweis auf eines der prägendsten Autos seit den 50er und 60er Jahre des letzten Jahrhunderts: An den beliebten und geliebten VW “Bulli” sollen wir wohl denken, und der neue Technologie- und Hoffnungsträger “Budd-e” trägt nicht nur das “Elektro-e” im Namen, sondern will auch wieder unser bester Begleiter und Kumpel sein. Vielleicht geht die Rechnung für den “Buddy” auf. Gute Voraussetzungen dafür bringt er mit.

Der Konzeptwagen, den Volkswagen auf der heute eröffneten CES in Las Vegas, USA, vorstellt, basiert auf der Plattform MEB, die speziell für Elektro-Autos und Plug-in-Hybride entwickelt wurde. Der Budd-e ist 4597 mm lang, 1940 mm breit, 1835 mm hoch, und der Radstand beträgt 3151 mm. In Bewegung gesetzt wird der Van von zwei Elektromotoren mit Leistungen von 135 bzw. 170 PS, die sich auf der vorderen bzw. der hinteren Achse befinden. Den Saft dazu liefert ein Set an Akkus mit 101 kWh. Mit einer Ladung soll der Volkswagen Budd-e etwa 600 km weit kommen - für E-Autos eine beachtliche Reichweite. Von Null auf 96 km/h (bzw. 60 Meilen die Stunde) beschleunigt er in knapp sieben Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 180 km/h.

Das Auto ist mit LED-Scheinwerfern und 21-Zoll-Alufelgen ausgerüstet. Auf dem Dach wird Sonnenenergie eingesammelt. Im Innenraum gibt es ganze drei Touchscreens, mit deren Hilfe man die Funktionen des Neuen steuern kann. Im Zeitalter alternativen Bedienkonzepte ist Volkswagen auch ganz vorn dabei: viele Funktionen und Gadgets lassen sich auch mittels Gestensteuerung beherrschen - eine Handbewegung, und die Türen gehen auf (ohne, dass jemand “Simsalabim” gesagt hat).

Wer nicht mit den Armen fuchteln will, kann auch mit seinem Buddy sprechen: Das Funktionenkonzept ist ebenso für Sprachkommandos ausgelegt. Wobei alle Passagiere etwas zu sagen haben: Wenn per Stimme z.B. eine höhere Temperatur geordert wird, dann regelt der Budd-e auch dort, woher er die Stimme vernommen hat - nämlich direkt die Sitzheizung des fröstelnden Mitfahrers.

Volkswagen unterstreicht mit diesem Konzept (Microbus Budd-e), dass der Hersteller gewillt ist, einer der ersten zu sein, progressive Konzepte wie die Gesten- und Sprachsteuerung auch in mittelpreisige und Budget-Modelle einzubauen.

(Fotos: carexgo)

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